Opfereinsatz auch im Ruhestand


Hilfe für Opfer von Straftaten und Verkehrsunfällen


„Wie ein Blitz aus heiterem Himmel können schlimme Ereignisse das Leben in ein Vorher und in ein Nachher spalten“

Jedes Jahr werden zahlreiche Menschen durch Straftaten und Verkehrsunfälle physisch oder psychisch verletzt oder sie erleiden einen materiellen Schaden. Oftmals entstehen auch seelische Wunden, die ohne Hilfe schwer oder gar nicht verheilen. Hier gilt es zeitnah zu reagieren und dem Opfer eine vertrauensvolle Ansprechperson zu vermitteln, die ihm signalisiert: „Du bist nicht allein“.

 Die Karlsruher Polizei bietet mit dem Projekt “Opfereinsatz auch im Ruhestand“ zeitnah einen proaktiven Opferschutz. Dafür stehen Polizeipensionärinnen und -pensionäre zur Verfügung, die ehrenamtlich, professionell, unbürokratisch und kostenlos helfen. Damit sollen die Opfer psychisch so stabilisiert werden, dass sie wieder in den Alltag zurückfinden, die belastende Situation besser verarbeiten können oder beispielsweise vor Gericht sicherer auftreten.

 

Wie kann die Hilfe aussehen?

Die Polizeipensionäre können wertvolle Tipps und Hilfestellung geben, zum Beispiel durch

  • ein persönliches Gespräch,
  • die Begleitung und Unterstützung bei Behördengängen,
  • die Herstellung des Kontaktes zu Beratungsstellen und Hilfseinrichtungen,
  • das Ausfüllen von Anträgen,
  • die Begleitung als Zeuge oder Geschädigte zur Polizei und bei Gericht,
  • die Beantwortung von Fragen zum Schutz vor Kriminalität (so z.B. auch vor Einbrüchen) und Verkehrsunfällen.

 

Weitere Informationen gibt es in unserem Faltblatt.

Wer die Hilfe in Anspruch nehmen möchte, kann dies über den polizeilichen Sachbearbeiter veranlassen oder selbst mit dem Opferschutzteam Kontakt aufnehmen:

 

Polizeipräsidium Karlsruhe
Referat Prävention
Durlacher Allee 31-33
76131 Karlsruhe
Tel. 0721 / 666 1201
Mail
karlsruhe.pp.praevention@polizei.bwl.de